Wiesbacher Musikanten - Seidl-Wiesbach

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Wiesbacher Musikanten

Die „Geschichte“ der Wiesbacher Musikanten begann 1987. In diesem Jahr im September bekam Bernhard seine erste diatonische Ziach und durfte beim vor allem durch die Gerstreit Musi weitum bekannten Häusler Hias in Piding in seine Musikstunde gehen.Viele die mit ihm damals begannen spielen heute nicht mehr, mit manchen hingegen trifft man sich auch heute noch zu schönen Musistunden. Nach kurzer Zeit ging es schon ganz gut und so machte Bernhard mit seinem Vater Reinhold im kleinen Familienkreis die ersten Erfahrungen im Zusammenspiel. Sie zwei waren sozusagen die ersten Wiesbacher Musikanten.

Reinhold begann auch schon in der Kindheit mit der Gitarre und spielte zusammen mit Hansl Auer bei der Hammerauer Stubnmusi. Später bildeten Reinhold und Hansl zusammen mit Gerhard Seidl die Hammerauer Buam, zu denen im Verlauf Rupert Schäfer hinzukam. In den sechziger und siebziger Jahren waren gute Volksmusik- Gruppen dünn gesät und nicht nur deshalb hatten sie großen Erfolg.
Mit seinen Geschwistern Gisela und Gerhard spielte Reinhold später auch als Geschwister Seidl.

Nach einigen Jahren als Duo lernten wir Christian Vogl aus Mitterfelden kennen. Er hatte das Ziachspielen beim Auer Hansl gelernt. Mit ihm spielten wir einige Jahre und es war eine schöne Zeit. Nicht zuletzt unser Volksmusik Wochenende in Kärnten 1992 bei einem großen Sänger- und Musikantentreffen wird uns in Erinnerung bleiben. Bei unserem zweiten Besuch in Kärten ein Jahr später war auch schon unsere Stögner Waltraud mit dabei.

Die Hallwangerin lernten wir auf der Truckenthan- Alm auf dem Dürnberg kennen. Seitdem ist sie fester Bestandteil der Wiesbacher Musikanten und unsere Familien verbindet eine echte Freundschaft.
Nachdem der Christian uns verlassen hatte, wurde mein Vater wieder ein Jahr später vom Scheil Michi zu einem folgenreichen Auftritt im Tittmoninger Theater mitgenommen. Dort nämlich spielten sie als Trio mit Rosmarie Armstorfer, einer Ziachspielerin aus Göming bei Oberndorf. Nach einer Einladung an unsere Rosi zu einem Almerer auf die Vogei-Alm bei Obertauern zusammen mit dem Zauchenseer Viergesang blieben wir sozusagen beieinander und schon waren wir zu viert.
Als fünftes und letztes Mitglied kam der Reiter Hansi von Hinterau zu uns. Ihn lernten wir über den Auer Hansl kennen, mit dem er jahrelang bei den Hammerauer Musikanten spielte. Mit seiner Zugposaune vervollständigte er nicht nur die Wiesbacher Musikanten, sondern brachte mich letztendlich dazu selbst Zugposaune zu lernen. Somit spielten wir später nicht nur mit zwei Ziachen, sondern teilweise auch mit zwei Posaunen.

Damit hatten wir viele Erfolge und Auftritte bei großen Volksmusik-Treffen und Radioaufzeichnungen.
1996 brachten wir zusammen mit dem Zauchenseer Viergesang unseren ersten Tonträger heraus (siehe unten links) und ernteten damit große Anerkennung. Mit den Zauchis hatten wir seit damals auf der Vögei-Alm viele schöne und vor allem unvergeßliche Stunden. Einmal durfte ich sogar mit ihnen nach Frankreich fliegen, um dort einer Jubilarin im Elsaß zum 80. Geburtstag zu gratulieren.
Der Reiter Hansi verließ uns nach einigen wunderschönen Jahren und so machten wir uns auf die Suche nach einem neuen fünften Mann. In Michael Scheil aus Piding hatten wir ihn recht schnell gefunden. Mit Tuba und Kontrabaß vervollständigte er die Wiesbacher Musikanten aufs neue und gab ihnen ein ganz neues Klangbild.

Seither waren und sind wir viel unterwegs, vom Salzburger Land über Tirol, dem Allgäu, Nieder- und Oberbayern.


Reinhold Seidl
Wiesbach 1a, 83404 Ainring
08654/50626, info@seidl-wiesbach.de
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